Orientierung
Worum geht es?
Manche Teile eines Booleschen Ausdrucks ändern das Ergebnis nicht. Andere legen es sofort fest. Gesetze beschreiben diese Fälle kurz und helfen beim Vereinfachen.
Was ist das Ziel?
Du kennst Neutralität, Dominanz, Idempotenz, Komplement und doppelte Negation. Du kannst damit erste Ausdrücke vereinfachen.
Erarbeitung
Theoretische Einführung
Checkliste (für die KI oder den Lehrer)
- Gesetze zunächst mit den zwei Fällen a=0 und a=1 untersuchen
- Gleichheitszeichen als "für jede Belegung gleich" erläutern
- Neutralität: Verknüpfung verändert a nicht
- Dominanz: ein Wert bestimmt das Ergebnis vollständig
- Idempotenz: Wiederholung derselben Aussage bringt nichts Neues
- Komplement: a und ¬a können nicht zugleich wahr sein; eine der beiden Aussagen ist immer wahr
- Doppelte Negation sprachlich erklären
- Wahrheitstabellen als Begründung und Kontrolle verwenden
Aufgaben

Beispiel:
Ergänze die fehlende rechte Seite. Begründe jedes Ergebnis in einem kurzen Satz.
Aufgabe: Gesetze benennen
Ordne Neutralität, Dominanz, Idempotenz, Komplement oder doppelte Negation zu.
Aufgabe: Mit Wahrheitstabellen prüfen
Prüfe auf dieselbe Weise eines der folgenden Gesetze:
Aufgabe: Schrittweise vereinfachen
Vereinfache so weit wie möglich. Schreibe hinter jeden Schritt das verwendete Gesetz.
Aufgabe: Fehler finden
Ein Schüler schreibt: a ∧ 0 = a, denn die 0 sei neutral.
Rückblick und Ausblick
Was muss man wissen und können?
- Gesetze gelten für jede mögliche Belegung der Variablen.
- Grundgesetze können Teile eines Ausdrucks sofort ersetzen.
- Wahrheitstabellen zeigen, ob zwei Ausdrücke gleichwertig sind.
Was folgt als Nächstes?
Einige Rechengesetze kennst du bereits von gewöhnlichen Zahlen. Wir untersuchen, wie sie in der Booleschen Algebra aussehen.