06 Gesellenstück

Einstieg in das Thema

Was brauchst du als Basiswissen?

Die Bitmaps solltest du verstanden haben.

Worum geht es?

Wir machen mal wieder Geschichtsunterricht. Früher war die Bildschirmauflösung bei Computern gering und auch Spielfiguren waren klein. Eine Größe von 8x8 oder auch 8x12 Pixeln war üblich.

Wollte man diese Figuren animieren, sind - wie bei einem Trickfilm - immer mehrere Bilder in Folge gezeichnet worden.

Es gab keine Tools zum Klicken, deshalb machen wir das auch nicht. Gemalt wurde auf Millimeterpapier und anschließend wurde das Ergebnis in Bytes umgerechnet. Den zweiten Teil machst du nicht, es reichen Nullen und Einsen.

Du sollst nun selbst eine solche Animation erstellen.

Was ist das Ziel?

Du erkennst, wie anstrengend das Leben für Spieleprogrammierer früher war.

Erarbeitung

Aufgabe

Du erstellst eine Animation, schreibts die Zahlen mit einem Texteditor un d prüfst sie im Applet. Das Applet kann nicht speichern! Änderungen müssen wieder ein den Editor kopiert und gespeichert werden.

Die Animation ist einfarbig. Eine Null steht für Weiß, eine 1 für Schwarz.

Aufgabe 1
Überlege dir eine Spielfigur in Bewegung (laufende Figur, boxende oder schlagende Figur, fressende Figuren wie in Pacman o.ä.)
Aufgabe 2
Zeichne ohne Raster erst 5 bis maximal 8 Bilder der Animation.
Aufgabe 3
Wähle eine passende Auflösung. Begrenze dich, denn Speicher ist knapp und teuer! Mehr als 12x12 Pixel sollten es nicht sein.
Aufgabe 4
Übertrage das erste Bild in ein Raster. Schreibe in einem Texteditor (z.B. Notepad++) deine Figur. In der ersten Zeile sind Breite und Höhe, dann folgen die Zahlen bis zum ersten Bild. Eine Leerzeile trennt das erste vom zweiten Bild.
Aufgabe 5
Ein Beispiel ist schon im Applet, die kannst und sollst es ersetzen.
Aufgabe 6
Ist die erste Figur gut erkennbar, kannst du die anderen Bilder angehen.
Aufgabe 7
VERGISS NIE, IM EDITOR ZU SPEICHERN!

Zusammenfassung

Was können anschließende Themen sein?

Jetzt hast du alles und kannst dir mal genauer ansehen, wie das mit den Farben im Computer aussieht.

Achtung, vielleicht machst du irgendwann das Thema RetroComputing. Im zweiten Teil (Speicher) kannst du dieses Wissen gut gebrauchen!

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